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Durchführung

Autor: root 26.06.2017
  1. In Informationssystemen des Bundes und der Länder vorhandene Verbreitungsdaten der vier Arten werden in einer Projektdatenbank zusammengefasst. Sie dient der Auswahl von Vorkommen, die im Jahr 2015 durch Experten in den jeweiligen Bundesländern hinsichtlich ihrer Eignung für weiterführende Analysen begutachtet werden.
  2. Die Experten schlagen in enger Abstimmung mit den Projektpartnern circa 100 Vorkommen als Kandidaten für genetische Analysen vor. Diese Vorkommen werden im Jahr 2016 beprobt.
  3. Die genetische Diversität der vier Arten wird auf der Ebene der DNA erfasst und im Jahr 2017 analysiert.
  4. Die Auswahl von 45 genetischen Erhaltungsgebieten erfolgt nach genetischen und pragmatischen Kriterien (z. B. Unterstützung der Einrichtung genetischer Erhaltungsgebiete durch Behörden und Personen vor Ort) im Jahr 2018.

    10_Binnensalzstelle-Suelldorf 004Bild 4
    Standort von Apium graveolens ssp. graveolens in Sachsen-Anhalt, L. Frese
    Standort von Helosciadium inundatum in Niedersachsen, L. Frese
    Standort H. repens in Mecklenburg-Vorpommern, H. Ringel, JKIHelosciadium repens Pflanzenbestand, H. Ringel, JKI
    Standort von Helosciadium nodiflorum in Nordrhein-Westfalen, U. Meyer-SpethmannStandort von Helosciadium repens in Mecklenburg-Vorpommern, H. Ringel
  5. Im Verlauf des Projektes entwickeln die Projektpartner zusammen mit interessierten Personen und Institutionen vor Ort eine Kooperationsvereinbarung und etablieren zum Abschluss des Vorhabens das Netzwerk genetischer Erhaltungsgebiete für Wildsellerie.